Umgraben: was ist richtig?
Umgraben zerstört den Schichtaufbau des Bodens. Durch das Umgraben werden Bodenlebewesen in tiefere Bodenbereiche befördert, das Durchmischen stört das Bodenleben und den Bodenaufbau. Jedoch wird durch das Umgraben des Bodens dieser durchlüftet und durch den Frost entsteht eine krümelige Struktur. Durch das Lockern mit der Grabegabel dringt der Frost nicht in tiefere Bodenschichten ein.
Für schwere Lehmböden wird das Umgraben empfohlen, für Sandböden eignet sich das Graben mit der Gabel. In jedem Fall sollten keine organischere Stoffe in tiefe Erdschichten eingebracht werden, wegen mangelnder Luftzufuhr würden diese faulen.
Mulchen schützt zu jeder Jahreszeit
Zu keiner Zeit im Jahr sollte der Boden offen und ungeschützt sein. Auch im Winter braucht die Erde eine Abdeckung, sie schützt nicht nur vor Erosion sondern auch die Bodenlebewesen vor Frost.
Mulch besteht vorwiegend aus organischen Stoffen, sie liefern Humus und verbessern den gesamten Boden. Zum Mulchen können vielseitige Materialen und Abfälle genommen werden, wie Gründüngungspflanzen oder kleingeschnittene Pflanzenteile. Ebenso kann eine dicke Lage Falllaub auf en Beeten ausgebracht werden. Bis zum Frühling sind diese Materialen zersetzt.
Auch im Winter blüht es
Christ – und Lenzrosen verzaubern uns in der kalten und nicht so bunten Winterzeit.
Sie gehören zu den Hahnenfußgewächsen, sind winterhart und pflegeleicht. Wenn sie sich wohlfühlen können sie bis zu 25 Jahre werden. Die weißblühenden Christrosen finden wir schon ab November. Manchmal sehen sie an frostigen Tagen etwas schlaff aus.
Die Pflanze hat ihren eigenen Frostschutz aktiviert. Sobald die Sonne wieder strahlt, strahlen auch die Blüten wieder.
Die Lenzrosen blühen ab Februar in allen Farbschattierungen von weiß, rosa, rot und dunkelviolett. Es gibt die verschiedensten Blütenvarianten auch gepunktet, gestreift.
Zu beachten ist, dass alle Helleborusarten giftig sind, Vorsicht beim Schneiden sie können Hautreizungen hervorrufen.

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Quelle Text / Bilder: AW privat